Mittwoch, 17. August 2016

Der Umzug Nr 1.

Liebe Freunde! Leider mit etwas Verspätung, hier die Bilder vom Umzug. Einige haben eventuell auf dem Fratzenbuch schon wo Bilder gesehen.

Zuerst: Hegi hat eine Möglichkeit erhalten, seine 109 zwei Dörfer weiter, bei einem Bekannten unterzubringen. Grund dafür ist eigentlich der nötige Platz, um am kompletten Flugzeug weiter zu Arbeiten. Die Flügel müssen an den Rumpf um die Rumpf - Flächen Übergänge (Fairings) anzupassen. Die Konstellation könnte nicht besser sein: Der Besitzer der Halle hat auch ordentlich Benzin im Blut und ist im Autorennsport tätig. Passt!

Also traf man sich zu besagtem Tag morgens in der Früh um 0900 bei Hegis Zu hause. Dort wurde dann der Rumpf sorgfältig auf den Vorplatz gerollt (wie auch schon) und mit dem Stapler auf den bereitstehenden Hänger verladen.



Wights and Balance? Zumindest Originalteil ;-)


Das ganze ging recht rasch daher und der Rumpf war nach kurzer Zeit abfahrbereit:



Flugzeug auf der Strasse. Aufmerksamkeit war garantiert. Einige Autofahrer und Passanten machten grosse Augen und Fussgänger blieben zum teil stehen, um zu gucken.


Danke meinem Copiloten, der die Fotos unterwegs gemacht hat!

Ankunft am Bestimmungsort: Der Fahrer war definitiv nicht das erste mal mit Hänger unterwegs und parkierte die Fuhre souverän ein.


Fisch am Hacken oder so...

Gleich gings ans Anbauen der Fahrwerksbeine.




Die rechte Seitenwand, die seid dem letzten Post entstanden ist, wurde nur provisorisch mit schrauben befestigt, damit im Führerraum einfacher gearbeitet werden kann.

Anschliessend Höhenleitwerk montieren:




... und da steht SIE in ihrer Pracht! Einige Aufnahmen zum geniessen:









Wie man auf dem Bild erkennen kann, ist die Seitenverkleidung  leicht gewellt:
Das vormals schon angesprochene Problem mit den Verwindungskräften kommt also nicht nur von den Flügeln, wie vermutet. Der Motor und Alle die Verkleidungsteile machen schon ordentlich Gewicht und daher muss die gesamte Unterbaustruktur im Bodenbereich verstärkt werden. Die neuralgischen Punkte wurden schon eruiert und entsprechende Pläne zur Behebung wurden sofort entwickelt (und sind aktuell in der Ausführung).


Stolz und froh, es hat alles wie am Schnürchen geklappt! 

Gewisse Parallelen sind rein zufällig...

Meine Wenigkeit darf auch mal aufs Bild!
Fortsetzung folgt!

Samstag, 25. Juni 2016

Laufende Arbeiten

Im Post Besuch in Speyer vom  April wurden die Motorträger-Anschlüsse thematisiert. Hier nun die Ausführung:
Die bestehenden Teile wurden durch die Originalteile ersetzt und die Anschlussstücke zum Rumpf neu in Stahl gefertigt und eingebaut. Das hält ganz sicher!









Frische Luft schnuppern

Der Rumpf muss mal wider an die frische Luft. Grund dafür ist einfach: Die rechte Rumpfseite muss zugänglich sein, um die folgenden Arbeiten im unteren Vorderrumpf zu ermöglichen. Leider ist nicht so viel Platz in der Werkstatt, dass beid Seiten zum Arbeiten zugänglich sind, daher muss zum umdrehen auf dem Vorplatz gewendet werden. Man beachte den Rollwagen, der sich genau unter dem Schwerpunkt befindet und somit den Rumpf in Balance recht einfach umparkiert werden kann.

Die Holmbrücke soll noch verstärkt und versteift werden, damit die Stabilität beim Einhängen der Flügel gewährleistet ist. Der aufmerksame Leser mag sich eventuell erinnern, wie beim Flügelfest festgestellt wurde, sich unter der Last der Flügel eine Spannung aufbaut, die den Rumpf etwas ziehen mag. Dadurch entstand im Seitenblech eine Delle. Dies soll nun abgestellt werden.




 Viel Platz ist ja nicht, das wissen wir.


Die noch unverblechte rechte Rumpfseite. Soll nun auch ein Blech angepasst werden, dass aber Vorderhand noch leicht zu demontieren sein soll. Damit sind die Arbeiten im Führerraum einfacher zu bewerkstelligen. Man erinnere sich an die Waffenwarte, die bei den späteren Modellen zum Laden der MK kopfüber in den Rumpf klettern mussten...

Sonntag, 1. Mai 2016

Bau Waffenabdeckung 2

Hegi ist ja immer wo am schaffen: So steht sie nun da, die Waffenabdeckung!


Fertig vernietet, bereit zum definitiv anpassen!


Wie wir ja wissen, ist eigentlich bei Hegi immer mit Präzision und wenig Ausschuss zu rechnen. Das hat sich hier wiederum bewiesen. Laut seiner Aussage müssen nur ein paar Kleinigkeiten noch angeglichen werden.






Ansicht von Innen, aus dem Führerraum nach vorne. Oben ist noch der massive Gerätebretträger zu erkennen.

Teilebörse Speyer April 2016

Nachtrag zu Speyer vom 16. April 2016

Aus familientechnischen Gründen leider ohne mich, nur Hegi (mit Verstärkung) für dieses Mal.
Die Börse war mal wider ganz überraschend! Man weis ja nie, was einem erwartet:


Zufällig ist Hegi über eine bessere Nabe und Welle gestolpert. Gut, der Preis war ja das Eine, dass Andere der definitve Vorteil eine Nabe ohne Beule und eine Welle ohne Verformung am Flansch zu haben. Wer aufmerksam mitgelesen hat, weis dass die vorhandene Welle eine Stauchung am Flansch hat. Dies zu richten hat sich nun erübrigt, geht einfacher...
Weiter erkennt der Betrachter die Auspuffe, welche eigentlich als Teilespender dienen, da hiervon die Sockel für die neuen Emil-Auspuffrohre (Siehe: Speyer Nov. 15) verwendet werden sollen. Wieder etwas Kleingedöns, sowie auch die schönen (und eigentlich funktionsfähigen) Filter von einem geschätzten Freund erhalten. Auch die beiden Anschlussstücke für die Motorträger sind auf dem Bild ersichtlich. Die werden noch augetauscht, einerseits etwas mehr Authentizität und andererseits auch Stabilität.


Wie Ihr wisst, ist Speyer auch immer Treffpunkt vieler Bekannter und Freund, neue und alte, und eben die Händler, die auch immer mehr oder wehniger die Selben sind.
Hier im Bild "der Werfeli", oben genannte Verstärkung Hegis, ein Original aus dem Wynental, der auch Spass an allem hat was Lärm macht. Daneben J***L***, ein Händler aus Frankreich. (Eben der, der die Nabe im Angebot gehabt hat).


 Der nächste Termin ist schon bekannt und im Kalender fest vermerkt!


Zu Hause wird mal eine Passprobe durchgeführt! Was soll man sagen? Wie vom Erfinder angedacht...

Sonntag, 13. März 2016

Bau Waffenabdeckung 1

Letzthin wurde in einer der Vorderen Posts erwähnt, dass an der Waffenabdeckung gearbeitet wird. Hier ein paar Impressionen dazu. Aufbau des Rahmens mit Verschluss:




Das Bild zeigt die rechte Seite. Die Profile wurden wie schon bei der Motorhaube in bewährter Manier hergestellt.
Mal schnell "Vorspulen", einige Stunden später nimmt das Ganze doch schon deutlich Form an: Die Bleche sind gerüstet und bereit zum Nieten.



Blick von unten / innen. Genietet ist noch nichts.


Nach üblicher Manier wird ein Gestell hergestellt, dass die Arbeiten erleichtert. Vorbereiten für die nächste "Niet-Orgie" sozusagen.Es ist hier noch überschaubar, ist das Teil doch erheblich kleiner als die Motorhaube.

Samstag, 16. Januar 2016

Bau Motorabdeckung 14

Ja ja der Hegi ist nicht untätig gewesen in der Zeit!

Die Haube ist nun Fertig genietet. Was für eine frickelarbeit. Hegis Freund Erich war mal wider tatkräftiger Helfer!



Der Niethammer, der in Speyer erworben wurde, hat viel Arbeit gehabt. Offenbar wurde schon gefragt zu welchem Flugzeug die Haube gehöre und welche Werknummer sie trage. Das ist doch mal ein Kompliment!

Auch an anderer Stelle wurde gearbeitet, mal wider Formen hergestellt und Teile getrieben. Hegis selbst beigebrachten Fertigkeiten werden immer besser!


 Wo gehört das wohl hin? Der 109-Kenner weis das natürlich!



.... genau! 





Hier sieht man all die Nieten und auch die originalen Haubenverschlüsse. Wurde ja schon mal thematisiert. Die Haube soll dann mal grundiert werden und die Schusskanäle werden dann vor dem endgültigen Lackieren eingebaut. Die GFK-Teile müssen noch gefüllert und geschliffen werden, bevor die angebaut werden können.

Respekt vor der Arbeit!


Teilebörse Speyer November 2015

Hallo allerseits

Eigentlich schon ein alter Hut, weil vom letzten Jahr, nichts desto trotz hier mal noch ein Nachtrag zu Speyer.

Es ist doch ordentlich was zusammen gekommen:
- Auspuffhälften, welche noch geschnitten und geschweisst werden müssen. Wurden extra auf Bestellung hergestellt. Der Hersteller liefert die in Luftfahrtqualität auch, falls bedarf wäre.
-Ein linkes und rechtes Pedal, woher wohl? Genau, aus Schweizer Beständen, noch sauber mit Revision-Etikett beschriftet.
-Drehverschlüsse
-Niethammer, dringend zum nieten der Haube benötigt!
-Pleuel und Kolben, netter Briefbeschwerer.
-Schwarzer Klotz- wer weis was das ist? (Ich weis es). Wäre übrigens noch voll funktionsfähig.
-Radabdeckung im Hintergrund leihweise zum Abkopieren.
-Windschutz vorne, replik. Leider kein guter Handel. Mehr dazu zu gegebener Zeit.