Mittwoch, 10. September 2014

Bau Motorabdeckung 8

Widermal ein Lebenszeichen aus "Gondischwil", wie es im Dialekt heisst.
Momentan stockt die Arbeit in Folge Unterlagenbeschaffung etwas . Es fehlen Zeichnungen von Spanten der oberen Haube. Vermutlich steht mal ein Besuch in Münchner Archiv an, um die Unterlagen noch zu beschaffen. Auch stellt sich im Moment die Frage ob alles in Alu gebaut werden soll ? Oder einfach die Unterkonstruktionsteile, wie bei der unteren Haube, aus Alu hergestellt und dann wider mit GFK.  Kommt Zeit, kommt Rat und eine Entscheidung.

Hier nun ein Paar Bilder von den Fertigen Haubenträgern, untere Haube und Abgasführung.

ES IST IMMER NOCH EIN "RÜCKSTÖSSER", SPRICH AUSPUFFROHR, GESUCHT UM WELCHE ABZUFORMEN!











So und das wars auch schon wider! Bis zum nächsten Bericht!






Mittwoch, 25. Juni 2014

Bau Motorabdeckung 7

Heute mal ganz zeitnah und noch warm:

Mal wider Neuigkeiten aus der Messerschmitte!
Es geht weiter mit der unteren Motorabdeckung, die Haubenteile aufeinander angepasst und die Verschlüsse kommen eingebaut!


Die Verschlüsse sind übrigens Originalteile, aus vielen mach ein paar gute! Der geneigte Leser weis dies aber wohl schon aus vorhergehender Berichterstattung.


Wer genau hin schaut, stellt fest, dass nun die vordere Haube Nieten bekommen hat. 2 Gründe dafür: Original gehören sie hin und ausserdem haftet das GFK auf dem Alu nicht ganz optimal. So wird nun auch Festigkeit erzielt!



Donnerstag, 5. Juni 2014

Zusammenbau Motor, Passprobe untere Hauben

Der Motorblock und die Bänke sind nun bereit zum zusammensetzen.


Block und Falschenzug bereit! 


Bank anheben und einjustieren...


... positioniert und ablassen...


... passt! 
 

Hegi hat alle gründe zum strahlen! Das Projekt geht gut voran!


Die Nabe!


"Kleines"  Kugellager, wider gängig gemacht!


Die rechte Seite, Haubenträger muss noch fertig gestellt werden!




Und Passprobe der Hauben auf den nun fertigen Trägern.



Bild rasch freigestellt und gedreht, macht doch einen wirklich guten Eindruck!
Festzustellen, das die Teile unabhängig zueinander gefertigt wurden und nun genau aufeinander passen! Präzision!


Donnerstag, 1. Mai 2014

Zwischen durch... II


Noch eine Impression zum Thema Speyer....



Positionsleuchten, Knüppelfuss-Beschläge.... Viele kleine Sachen ergeben eben doch ein Ganzes... irgend wann!

 Motor



Bänke Spachteln und Schleifen. Die braune Farbe dient der Erkennung wo geschliffen wurde und wo noch Arbeit von Nöten ist.


Und endlich: Was zusammen gehört!

Übrigens, falls noch jemand eine Getriebeglocke oder gar einen Geräteantrieb-Deckel rumliegen hat, der darf sich gerne melden! 



Dienstag, 15. April 2014

Teilebörse Speyer April 2014

Wie angekündigt, war der Besuch der Teilebörse in Speyer wider im Kalender.
Es war quasi eine Stippvisite, da am Wochenende die Gewerbeausstellung in Gontenschwil lief und ab Samstag Mittag die Ablösung durch Hegi am Stand abgesprochen war.
Daher am Freitag wie immer, Abfahrt morgens um 6 Richtung Norden. Verkehrslage war gut, keine Baustellen oder Staus und die 280 Pferde von meiner Karosse durften ihre Kraft entfalten.. Selten so gut durchgekommen und angenehm zum fahren gewesen.
Bereits um 0945 vor Ort angekommen, haben wir mal im Hotel eingecheckt. Ein  Blick zur Halle, noch nichts los. Daher beschlossen wir mal einen Ausflug zu machen. Ich betreibe seid neuerem Geocaching und da hat es im Südosten des Flugplatzes einen Cache in den gesprengten Überresten einer verbunkerten Flakstellung:

Die Luftverteidigungszone West:
Zwischen dem Bodensee und Jülich wurde ab 1938 versucht eine durchgehende Kette aus 60 schweren Flak Batterien und vielen kleineren Luftverteidigungsanlagen ca. 40 Kilometer hinter der Hauptkampflinie (West-Wall) zu erbauen. Hierdurch sollte der Gegner gezwungen werden höher zu fliegen wodurch mehr Treibstoff verbraucht und der Aktionsradius der Flugzeuge eingeschränkt wird. Die Trümmer stammen vermutlich von einem ein U-Stand ohne Flankierungsanlage und ein Bunker in Ausbaustärke B (1,50 m Wand- und Deckenstärke).



Hegi, die tatkräftige Unterstützung!



Betonbrocken...


Die Natur holt sich alles zurück!

Der Cache war nach ein paar Minuten suchen gefunden. Der Platz allemal interessant, weckt so ein bisschen den Abenteuergeist. Von der Anlage ist nicht mehr viel übrig und daher schwer vorstellbar wie es ausgesehen hat, dazumal.
Soweit der kleine Ausritt in die zeitlich historische Umgebung der 109er.

Börse

Die Börse hat natürlich das eine oder andere Exponat hervorgebracht. Hier eine schöne Bank mit Auspuffen DB605, Projekt Jülch.





Für das Hegi-Projekt ist wider viel Glück im Spiel gewesen und bei einem Parkplatzgeschäft konnte die ersehnte Nabe endlich erworben werden. Komplette Ausstattung zu einem sehr moderaten Preis!
Eigentlich kam der Handel durch einen Zufall zu Stande als es anderswo um Verbindungsstücke zum Motorgerüst ging. Der Suchende begab sich mit dem Verkaufenden nach Draussen zu dessen Lieferwagen, Hegi im Schlepptau. Als ich hinzu kam war die Ladefläche offen und innen wurde schon gehandelt. Und da stand sie, DIE Kiste.... rasch wurde man sich einig und schwups, war die Blechbox schon umgeladen.


Auch für den Windschutz konnten Teile erworben werden. Hier aus einem Bodenfund der oberer Rahmen des Mittelteils und ein weiteres Fragment mit der Verriegelung. Der Stahl ist natürlich nicht mehr zu gebrauchen, fürs Messen reicht es allemal und die Aluminiumteile werden ihren Dienst noch tun.


Der Kofferraum ist beladen und am Samstag um 10 gings dann ab, wider Richtung Heimat.
Nebenbei: Die Sicherungsschalter sind nun auch komplett und auch ein paar Teile für den Knüppelfuss konnten ergattert werden.


Alles in allem ein kurzer Besuch, der sich in vollem Umfang gelohnt hat!

Donnerstag, 10. April 2014

Zwischen durch...

Kleine Meldung in eigener Sache: Der Schreibende war 6 Wochen abwesend und daher ist es hier etwas still gewesen.

Nichts desto trotz gehen die Arbeiten weiter, Hegi ist mit der spiegelseite der Haubenträger beschäftigt und werkelt auch kräftig am Motorblock, respektive den Bänken. Spachteln, schleifen, Bolzen ausdrehen, Gewinde nacharbeiten usw. Viele kleine Arbeiten....

Am kommenden Freitag und Samstag werden wir wider in Speyer an der Teilebörse anzutreffen sein.
Mal sehen was sich diesmal wider bietet, was zu erhaschen ist!
Wie schon oft beschreiben ist Speyer auch ein willkommener Treffpunkt und ich freu mich persönlich schon wider auf all die tollen Leute! (und Hegi wohl genau so!)

Also, was dabei raus kommt, wird sicher hier auch, wie bisher, verkündet!


Dienstag, 11. Februar 2014

Bau Haubenträger 3

Der Bau der Haubenträger / Umgebung Auspuffanlage ist in gutem Fortschritt!

Die Vormals schon beschriebene Aufbauhilfe sieht momentan so aus:



Der gesuchte Fachbegriff aus dem letzten Beitrag heisst übeigens: Rollenstreckmaschine oder English Wheel !

Es sind viele kleine Details in der gesammten Konstruktion vertsteckt und werd Hegi kennt, weis wie akkurat er die Teile nachbaut.
Hier mal ein paar Impressionen der aktuellen Arbeiten:


So im Original!


Und da der Nachbau von Hegi.



Hier schon mit der nächsten Schablone für das angrenzende Blech.

Ein langer und steiniger Weg bis so weit! Es waren, wie schon  oft gesagt, einige Abklärungen nötig. Ein Freund aus Deutschland hat auch noch Daten beigesteuert, die offenbar auch noch ein paar bisher ungelöste Punkte ersichtlich machen konnten! Besten Dank S.!

Hegi ist nun auch schon fast Profi im Formenbau:


Form und Produkt...



...und hier beim Bearbeiten der Teile.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Nebenbei mal auch das vorhandene Getriebeteil auseinander gebaut. Offenbar brauchte es nicht so viel "überzeugungskraft" und die alten Teile lösten sich voneinader. Auch am Motorblock wird weiter gearbeitet, die verrosteten Gewindestifte für die Bänke sollen alle raus. Einige sind dank warm machen und stetiger Gabe von WD40 eher leicht zu lösen gewesen. Ein paar aber streiken noch beharrlich. Denen wird jetzt dann mit einer Magnetbohrmaschine (was der Block ist ja Alu...???? ) zu leibe gerückt, angebohrt und mit einem Ausdrehdorn den rest gegeben. Die Bohrmaschine soll auf einer Stahlplatte die in die bereits gelösten Gewinde angeschraubt wird, magnetisch befestig werden.