Donnerstag, 1. Mai 2014

Zwischen durch... II


Noch eine Impression zum Thema Speyer....



Positionsleuchten, Knüppelfuss-Beschläge.... Viele kleine Sachen ergeben eben doch ein Ganzes... irgend wann!

 Motor



Bänke Spachteln und Schleifen. Die braune Farbe dient der Erkennung wo geschliffen wurde und wo noch Arbeit von Nöten ist.


Und endlich: Was zusammen gehört!

Übrigens, falls noch jemand eine Getriebeglocke oder gar einen Geräteantrieb-Deckel rumliegen hat, der darf sich gerne melden! 



Dienstag, 15. April 2014

Teilebörse Speyer April 2014

Wie angekündigt, war der Besuch der Teilebörse in Speyer wider im Kalender.
Es war quasi eine Stippvisite, da am Wochenende die Gewerbeausstellung in Gontenschwil lief und ab Samstag Mittag die Ablösung durch Hegi am Stand abgesprochen war.
Daher am Freitag wie immer, Abfahrt morgens um 6 Richtung Norden. Verkehrslage war gut, keine Baustellen oder Staus und die 280 Pferde von meiner Karosse durften ihre Kraft entfalten.. Selten so gut durchgekommen und angenehm zum fahren gewesen.
Bereits um 0945 vor Ort angekommen, haben wir mal im Hotel eingecheckt. Ein  Blick zur Halle, noch nichts los. Daher beschlossen wir mal einen Ausflug zu machen. Ich betreibe seid neuerem Geocaching und da hat es im Südosten des Flugplatzes einen Cache in den gesprengten Überresten einer verbunkerten Flakstellung:

Die Luftverteidigungszone West:
Zwischen dem Bodensee und Jülich wurde ab 1938 versucht eine durchgehende Kette aus 60 schweren Flak Batterien und vielen kleineren Luftverteidigungsanlagen ca. 40 Kilometer hinter der Hauptkampflinie (West-Wall) zu erbauen. Hierdurch sollte der Gegner gezwungen werden höher zu fliegen wodurch mehr Treibstoff verbraucht und der Aktionsradius der Flugzeuge eingeschränkt wird. Die Trümmer stammen vermutlich von einem ein U-Stand ohne Flankierungsanlage und ein Bunker in Ausbaustärke B (1,50 m Wand- und Deckenstärke).



Hegi, die tatkräftige Unterstützung!



Betonbrocken...


Die Natur holt sich alles zurück!

Der Cache war nach ein paar Minuten suchen gefunden. Der Platz allemal interessant, weckt so ein bisschen den Abenteuergeist. Von der Anlage ist nicht mehr viel übrig und daher schwer vorstellbar wie es ausgesehen hat, dazumal.
Soweit der kleine Ausritt in die zeitlich historische Umgebung der 109er.

Börse

Die Börse hat natürlich das eine oder andere Exponat hervorgebracht. Hier eine schöne Bank mit Auspuffen DB605, Projekt Jülch.





Für das Hegi-Projekt ist wider viel Glück im Spiel gewesen und bei einem Parkplatzgeschäft konnte die ersehnte Nabe endlich erworben werden. Komplette Ausstattung zu einem sehr moderaten Preis!
Eigentlich kam der Handel durch einen Zufall zu Stande als es anderswo um Verbindungsstücke zum Motorgerüst ging. Der Suchende begab sich mit dem Verkaufenden nach Draussen zu dessen Lieferwagen, Hegi im Schlepptau. Als ich hinzu kam war die Ladefläche offen und innen wurde schon gehandelt. Und da stand sie, DIE Kiste.... rasch wurde man sich einig und schwups, war die Blechbox schon umgeladen.


Auch für den Windschutz konnten Teile erworben werden. Hier aus einem Bodenfund der oberer Rahmen des Mittelteils und ein weiteres Fragment mit der Verriegelung. Der Stahl ist natürlich nicht mehr zu gebrauchen, fürs Messen reicht es allemal und die Aluminiumteile werden ihren Dienst noch tun.


Der Kofferraum ist beladen und am Samstag um 10 gings dann ab, wider Richtung Heimat.
Nebenbei: Die Sicherungsschalter sind nun auch komplett und auch ein paar Teile für den Knüppelfuss konnten ergattert werden.


Alles in allem ein kurzer Besuch, der sich in vollem Umfang gelohnt hat!

Donnerstag, 10. April 2014

Zwischen durch...

Kleine Meldung in eigener Sache: Der Schreibende war 6 Wochen abwesend und daher ist es hier etwas still gewesen.

Nichts desto trotz gehen die Arbeiten weiter, Hegi ist mit der spiegelseite der Haubenträger beschäftigt und werkelt auch kräftig am Motorblock, respektive den Bänken. Spachteln, schleifen, Bolzen ausdrehen, Gewinde nacharbeiten usw. Viele kleine Arbeiten....

Am kommenden Freitag und Samstag werden wir wider in Speyer an der Teilebörse anzutreffen sein.
Mal sehen was sich diesmal wider bietet, was zu erhaschen ist!
Wie schon oft beschreiben ist Speyer auch ein willkommener Treffpunkt und ich freu mich persönlich schon wider auf all die tollen Leute! (und Hegi wohl genau so!)

Also, was dabei raus kommt, wird sicher hier auch, wie bisher, verkündet!


Dienstag, 11. Februar 2014

Bau Haubenträger 3

Der Bau der Haubenträger / Umgebung Auspuffanlage ist in gutem Fortschritt!

Die Vormals schon beschriebene Aufbauhilfe sieht momentan so aus:



Der gesuchte Fachbegriff aus dem letzten Beitrag heisst übeigens: Rollenstreckmaschine oder English Wheel !

Es sind viele kleine Details in der gesammten Konstruktion vertsteckt und werd Hegi kennt, weis wie akkurat er die Teile nachbaut.
Hier mal ein paar Impressionen der aktuellen Arbeiten:


So im Original!


Und da der Nachbau von Hegi.



Hier schon mit der nächsten Schablone für das angrenzende Blech.

Ein langer und steiniger Weg bis so weit! Es waren, wie schon  oft gesagt, einige Abklärungen nötig. Ein Freund aus Deutschland hat auch noch Daten beigesteuert, die offenbar auch noch ein paar bisher ungelöste Punkte ersichtlich machen konnten! Besten Dank S.!

Hegi ist nun auch schon fast Profi im Formenbau:


Form und Produkt...



...und hier beim Bearbeiten der Teile.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Nebenbei mal auch das vorhandene Getriebeteil auseinander gebaut. Offenbar brauchte es nicht so viel "überzeugungskraft" und die alten Teile lösten sich voneinader. Auch am Motorblock wird weiter gearbeitet, die verrosteten Gewindestifte für die Bänke sollen alle raus. Einige sind dank warm machen und stetiger Gabe von WD40 eher leicht zu lösen gewesen. Ein paar aber streiken noch beharrlich. Denen wird jetzt dann mit einer Magnetbohrmaschine (was der Block ist ja Alu...???? ) zu leibe gerückt, angebohrt und mit einem Ausdrehdorn den rest gegeben. Die Bohrmaschine soll auf einer Stahlplatte die in die bereits gelösten Gewinde angeschraubt wird, magnetisch befestig werden.







Samstag, 18. Januar 2014

Bau Haubenträger 2

Bei Hegi gehts in kleinen Schritten, aber stetig voran.
Er hat nun eine Lehre gebaut, die den Winkeln und den Massen der Zylinderbänke entspricht, um die Haubenträger zu fertigen. Im Selben Zuge sind auch die (wie sagt man den Teilen wohl?) anschliessenden Bleche die von der Bank nach Vorne zum Spinner laufen und den Übergang zwischen unterer und oberer Haube bilden, entstanden. Ursprünglich war geplant die auch zu laminieren. Aber da der Lackierer- und Autorestaurierer- Freund sich eine (schon wider wie heisst das im Fachjargon?) Maschine zum rundungen rollen, einziehen, wie auch immer, gekauft hat, war das natürlich die Gelegenheit, die Teile auch aus Alu zu fertigen. Wie bekannt, wider eine Trieblehre aus Holz gefertigt um die kleinen Anpassungen und die Kante mit dem Hammer noch zu machen.


Hier die ganze Einrichtung, in der Breite natürlich ein wenig an die Platzverhältnisse angepasst. Die weiss beschichteten Platten entsprechen den Auspuffbänken, oben auf sieht man das konisch abgekantete Blech, welches im vorhergehenden Bericht beschrieben ist.


Hier das oben genannte Formteil mit der Lehre.

Freitag, 27. Dezember 2013

Bau Haubenträger

Nach erfolgreich überstandenen Weihnachtsfeierlichkeiten nun ein Bericht zum angefangenen Bau der Haubenträger.

Hegi ist an den Profilen der Haubenträger zu gange. Nicht ganz banal die Sache. Die Profile sind, ausgehend von der Basis der Auspuffbank, aus 3 Teilen, die verschiedene Formen aufweisen. Das Grundprofil, welches auf der Bank anliegt und die Ausschnitte für die Auspuffe aufweist, ist an beiden Längskanten schräg abgekantet. An dieses schliessen die 2 Profile unten und oben an. Diese wiederum sind der Form der Motorabdeckungen angepasst und dementspechend konisch. Keine leichte Aufgabe. Zumal Hegis Abkantbank 1m lang ist und somit zu kurz für die Teile, musste auch hier wider ausgewichen werden.


Hier gut zu erkennen: Die konische Form des oberen Profils.


Auch hier musste geplant und gezeichnet werden. Ganz wichtig und hilfreich sind "handfeste" Teile wie diese Vorlage Seitenschnitt 1:1.


Wie gesagt, Planung ist hier gross angesagt. Verschiedene Unterlagen und auch eigene Massaufnahmen helfen hier.


Pläne zeichnen, Archivpläne prüfen...

Ein paar Impressionen Archivpläne





Noch ein Rückblick

Ausbeute von der Aviatikbörse Bassersdorf. (Bassersdorf ist in der Nähe Zürich Kloten und Sitz der damaligen Swissair. Die Börse ist dementsprechend auch sehr Swissairlastig und sehr viele Heimweh-Swissairler bewegen sich dort). Kurz vor Ende der Börse fanden Sich diese 2 Sicherungsschalter noch quasi unter dem Ladentisch durch.

 

Freitag, 13. Dezember 2013

Bau Motorabdeckung 6

Wie ich schon im vorhergehenden Post erwähnt habe, ist die Planung und die Erstellung der Formen für die obere Motor- und die Waffenabdeckung im gange.

Hier nun ein paar Bilder von Hegi dazu.


Der gesamte Aufbau auf dem Rollwagen. Muss ja einfach zu bewegen sein, da ja das Tagesgeschäft auch erledigt werden will und somit die Haube nicht im Weg stehen soll.





Der Gerätebretträger und die Rumpfmakette.


Hier das bereits fertige Profil für die Haube auf der Treibelehre.




Pläne prüfen, Messen, wider nachrechnen. Es ist nicht einfach mit unvollständigem oder verschieden lautendem Planmaterial und vielen Variablen an die Arbeit zu gehen.
Da der Haubenträger auch am Motor befestigt ist (Zylinderbänke, Auspuffe) wird es zur Ermittlung der endgültigen Masse wohl unumgänglich sein, den Rumpf mit Motor in die exakte waagrechte zu legen um auf diese Fixpunkte aufzubauen. Dazu muss natürlich auch der Motor in seiner endgültigen Lage befestigt sein. Aus der Rumpflängsachse heraus ergibt sich die Achslage der Propellerwelle.
Es ist noch ein schönes Stück Arbeit , bis sich dann die Form erzeugen lässt.

Falls wer Planmaterial und Bilder der betreffenden Teile hat, welche er zur Verfügung  stellen könnte, ist Hegi um jede Hilfe dankbar!