Dienstag, 4. März 2025

Lader Lufteinlass IV

Luftleitbleche und Fertigstellung: 

Die Herstellung der Leitbelche erfolgte aus einem aufgeschnittenen Rundrohr. Zufälligerweise passte dies vom Radius her. Die aerodynamische Form der Originalen wird ausser Acht gelassen. Die Rundrohre wurden mittig getrennt. Im Anschluss wurde auf einer Gegenform die Enden um gebördelt und zurechtgemacht. Probestück: 

 Für gut befunden:

 
 
Nach der Fertigstellung der Leitbleche wurden die einzelnen Flügel in das Gehäuse geklebt. So konnte noch etwas nachjustiert werden, damit alle Abstände passen.
 

Mit Grundierung sieht dass dann schon so richtig gut aus.
 
 
Nun ist es auch im sinne des Erbauers und kann so eingebaut werden, wenn dann alles komplettiert wird: 
 

 


 

Sonntag, 2. Februar 2025

Lader Lufteinlass III

Eine neue Schablone wurde direkt in Dübendorf erstellt und siehe da... eine Korrektur war von nöten...

 

Nun denn... Frisch ans Werk. (anm. des Schreibenden: Womögich eines der wenigen Teile, die eine zweite Version benötigten) 

Da der Prototyp auch vom Gehäuse her etwas unbefriedigend war, floss auch hier gerade eine  Optimierung ein: 

Die Abwicklung wurde neu entworfen und auch gleich Zugaben zum Umbördeln mit eingerechnet.

Vorsichtig umgefälzt...


 ... und bereit für die Formgebung...


 Das Gehäuse überzeugt nun eindeutg! 



Herstellung und Montage der Luft-Leitbleche im nächsten Beitrag.

 

Dienstag, 3. September 2024

Lader Lufteinlass II

 Der Bau des Lufteinlasses selber war etwas Herausforderend. Die Periferie, heisst das Einlasgehäuse, Anschlussbleche und Rohr waren nich unbedingt schwierig zu bewerkstelligen. Die Luftleitflügel im Einlassbereich erwiesen sich als nicht so einfach.



 

 

Studien im Internet  und Massaufnahme wie üblich in Dübendorf.






 

Die erste Version des Lufteinlasses war aber allerdings nicht befriedigend. So wurde nochmal eine Überarbeitugn angestrebt. ....  Fortsetzung folgt...  

Dienstag, 25. Juni 2024

Lader Lufteinlass I

Der Lufteinlass zum Lader / Motor ist eine markante Eigenheit der DB60X Serie und anderer deutscher Motor Baumauster. Diese waren bei den Jägern links oder rechts der Motorabdeckungen eingebaut. Diese Lufteinlässe veränderten sich auch bei den Messerschmitt 109 Baureihen während der Entwicklung. Als die Bf 109 mit DB 600 Modelle entwikelt wurden, gab es verschiedne Ansätze dieser Lufteinlässe, welche auf linker Seite in Flugrichtung verbaut sind. Schlussendlich war bei der Emil der kurze rechteckige, mit einer aerodinamischer Verkleidung in Serie verbaut. Zum Übergang in die F Muster gab es dann auch wider verschiedene Varianten und Versuche, die in der bekannten, tropfenförmigen Muster, mit der runden Öffnung der F/G/K endeten, wobei es hier auch wieder verschiedene Herstellervarianten gab.

 

Hegi hatte den Einlass mit den gebogenen Luftleitblechen schon mal in Angriff genommen. Jedoch war irgendwie das Ergebis nicht befriedeigend und die Arbeit wurde etwas zu gunsten anderer Werke bei Seite gelegt. 

2019 fertigte Hegi die aerodynamische Verkleidung nach Muster und Plänen aus GFK. 

Die bekannten Planungen, Recherche und Fertigung der Vorlage.

 

 

Die From wurde erstellt und abgenommen:



 

Der eigentliche Lufteinlass mit dem Rohr zum Lader kam etwas später. Hier war die Produktion und vor allem die Befestigung der Luftleitbleche eine Herausforderung. 

Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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Sonntag, 24. März 2024

Geräteantrieb V, vorerst letzter Teil

So, nachdem nun die Maschine ihren Dienst getan hat, war noch Handwerk angesagt. 

Die Supports, also die Stützstrukturen, die beim Drucken "eingebaut" werden, damit Überhänge stabil bleiben, müssen ausgebrochen und entfernt werden: 







 Im Anschluss wurden die beiden Teile verleimt: 

Jawohl geschafft! 

Da ist er nun, der Geräteantrieb in seiner vollen Pracht: 




Nach der Übergabe liess Hegi sich nicht bitten und musste natürlich sofort die Maschinerie zusammenbauen:

Original und das gedruckte Gehäuse im Vergleich

Schneiden der Gewinde für den Lader. Das Material lässt sich gut Bearbeiten.

Der originale Lader ist montiert! 


Montage des Blinddeckels auf der rechten Seite gegenüber des Laders. Beim Folgemodell DB605 fehlt dieser Anschluss, da bereits beim DB601 auf die Ausführung mit 2 Ladern verzichtet wurde.

Nach der Vorbereitung der Verschraubungen wird das Gehäuse am Motor befestigt:

Die Geräte werden angebaut: 

Lader montiert! Es folgt der Schwungkraftanlasser.

Darauf wird die Zündspule angebracht. Das sind alles Originalteile.



 

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft!

Da steht er nun, der DB601, ein stück kompletter!

 

Danksagung

Hier gebührt ein grosser Dank den beiden Ingenieuren, "S" für die Scanner-Arbeit und Vorbereitung des Modells. Sowie "C" für die Druck-Vorbereitung und Ausführung, Nicht wenige Stunden sind eingeflossen um dieses, nicht ganz kleine, Wunderwerk zu erstellen! Dank gilt auch dem Spender, besser Verleiher, des Originalteiles. Ohne dieses wäre die Fertigung gar nicht möglich gewesen!